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Themen & Lernfelder

Themen & Lernfelder

Themen & Lernfelder

Neben dem Sozialen Lernen und der Methode `Erlebnispädagogik´ hat sich TRANSPARENZ NRW in den vergangenen Jahren zahlreiche weitere pädagogische Lernfelder, Methoden & Inhalte erschlossen und sich in ihnen spezialisiert.

Für folgende Themenbereiche und pädagogischen Lernfelder hat TRANSPARENZ NRW, aufgrund aktueller Bedarfslagen in der Gesellschaft wie spezieller Möglichkeiten von Standorten, entsprechende inhaltliche Angebote entwickelt:

  • Soziales Lernen & Entwicklung sozialer Kompetenzen
  • Teamtraining & sportpädagogische Ansätze
  • BNE - Bildung nachhaltige Entwicklung
  • soziale, motorische & kreative Kompetenzentwicklung
  • Naturerfahrung & Umweltbildung
  • Natursport, Prävention & Gesundheitsförderung
  • MINT - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften & Technik
  • Interkulturelles Lernen & Sprachförderung
  • spielpädagogische Ansätze & Methoden
  • Systemische Beratung

Soziales Lernen als Basis

Modernes und effektives Lernen in Schule braucht funktionierende Lerngruppen. Unterricht gelingt dann optimal, wenn sich über ein positives Teamverständnis und gutes Klassenklima eine produktive Lernatmosphäre eingestellt hat. So werden auch Räume zur individuellen Förderung im Unterricht größer. 

Die Lebenswelt und der Arbeitsmarkt verlangen zunehmend, dass soziale Kompetenzen wie, Teamfähigkeit, Problemlösungsfähigkeit oder Verantwortungsbewusstsein frühzeitig bei jungen Menschen gefördert werden. Laut OECD nimmt die Bedeutung sogenannter `Soft Skills´ am Arbeitsmarkt stetig zu, sind sie eine Grundlage dafür, um eine Ausbildung oder ein Studium erfolgreich zu absolvieren.

Auch wird heutzutage davon ausgegangen, dass `Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)´ gute soziale Kompetenzen braucht. Ein nachhaltiger Lebensstil erfordert u. a. folgende Gestaltungskompetenzen: Vorausschauendes Denken und Handeln. Gemeinsam mit anderen planen und handeln. An Entscheidungsprozessen partizipieren. Empathie und Solidarität zeigen.

Schule kann auf diese veränderten Anforderungen nachhaltig vorbereiten. Sie stellt dafür ein wichtiges soziales Erprobungsfeld dar. Daher ist es heutzutage bedeutsamer denn je, dass Schule neben kognitiven Lerninhalten auch soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit vermittelt. Frühzeitig sozialintegrative Werte und Normen eingeführt werden.

Methode Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogische Ansätze, Prinzipien und Methoden liefern Antworten auf die aktuellen Themen und Zielstellungen in der schulischen und außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit. Das Geheimnis ihres Erfolges: Erlebnispädagogik setzt auf ein unmittelbares, authentisches `Lernen im Leben´. Junge Menschen werden in exemplarischen Lernsituationen vor physische, psychische und soziale Herausforderungen mit Ernstcharakter gestellt. Das Erlebte wird entsprechend reflektiert und macht Soziales Lernen und völlig neue Selbst- und Gruppenerfahrungen möglich.

PISA-Studie: Deutsche Schüler können gut im Team arbeiten

Ein neuerer PISA-Vergleichstest zeigt: Teamarbeit ist eine Stärke deutscher Schüler. Vor allem bei der Schlüsselkompetenz `Problemlösung im Team´ liegen deutsche Schüler in der internationalen Rangliste klar im oberen Drittel. Zudem bescheinigen aktuell zahlreiche Betriebe ihren Azubis eine gute Teamfähigkeit. Doch absolut gesehen gibt es bei der Entwicklung sozialer Kompetenzen bei den jungen Menschen in Deutschland noch vieles zu tun. Teamkompetenzen entwickeln sich laut der Studie besser, wenn der Schulunterricht mehr Raum für Interaktion bietet.

Naturerfahrung & Umweltbildung

Seit vielen Jahren wächst das Bewusstsein, dass der Mensch durch seinen Lebensstil die natürlichen Lebensgrundlagen bedroht. Durch die Ausbeutung der Natur zerstört der Mensch über kurz oder lang seine eigenen Existenzgrundlagen. Ein sorgfältiger und sparsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen stellt daher u. a. einen wesentlichen Baustein von Umweltbildung dar.
Erschwerend kommt hinzu, dass Kinder und Jugendliche heutzutage deutlich weniger Zeit in der freien Natur verbringen und sich in ihr bewegen als früher. Ein geringes Umweltwissen und -bewusstsein ist häufig die Folge. Gleichzeitig gilt, nur wer die Natur selbst kennt und schätzt, handelt und lebt umweltbewusst und nachhaltig. Für entsprechende Impulse reichen oftmals schon einfache und kleine Naturerlebnisse aus.
Eine handlungsorientierte Umweltbildung setzt darauf, dass sich die Lernenden aktiv mit Tieren, Pflanzen, Ökosystemen und den vielfältigen Wechselwirkungen in Naturräumen beschäftigen und dabei erfahren, wie wichtig eine intakte Umwelt für den Menschen ist.
Dazu braucht es eine intensive, also mehrtägige Auseinandersetzung mit Natur und Nachhaltigkeit. Nur so lassen sich Bewusstseinsänderungen, die Verankerung von Lerninhalten und neuer Erkenntnisse bei Teilnehmern erreichen.

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)

Die Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt darauf ab, dass die Menschheit zukunftsverträglich mit der Natur und den zur Verfügung stehenden Ressourcen umgeht. Das geschieht jedoch nicht ohne weiteres – nachhaltiges Verhalten muss in der heutigen Zeit wieder erlernt werden. Eine `Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)´ ist mehr als eine klassische Umweltbildung. Zu ihr gehört nicht nur der Schutz natürlicher Ressourcen, sondern gleichberechtigt auch soziale Gerechtigkeit und Möglichkeiten für wirtschaftliches Wachstum. Zentrales Ziel ist es, dem Einzelnen zu ermöglichen, sein eigenes Leben in einem überschaubaren und begrenzten Umfeld bewusst und langfristig zukunftsverträglich zu gestalten. Die Vereinten Nationen unterstützen dieses Ziel mit dem UNESCO-Weltaktionsprogramm `Bildung für Nachhaltige Entwicklung´. Deutschland leistet dazu seinen Beitrag mit dem Nationalen Aktionsplan `Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)´. 
Das übergreifende Ziel dieses Aktionsplans ist es, `BNE´ in allen Bereichen des deutschen Bildungswesens strukturell zu verankern. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat somit zum einen die Aufgabe, Grundlagenwissen zu vermitteln. Zum anderen gilt es auch Kompetenzen aus den drei Kompetenzbereichen `Sozialkompetenzen´, Selbstkompetenzen´ und `Sach- & Methodenkompetenzen´, die es für einen nachhaltigen Lebensstil braucht, entsprechend zu entwickeln. 

Ein nachhaltiger Lebensstil erfordert u. a. folgende Gestaltungskompetenzen:

  • Weltoffenheit
  • vorausschauendes Denken und Handeln
  • gemeinsam mit anderen planen und handeln
  • an Entscheidungsprozessen partizipieren
  • sich selbst und andere motivieren, aktiv zu werden
  • Empathie und Solidarität zeigen

Natursport & Gesundheit

Viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland bewegen sich zu wenig und ernähren sich nicht ausgewogen, was zu entsprechenden gesundheitlichen Folgen führen kann. Zudem beeinflusst Bewegungsmangel auch die Psyche und kann u. a. zu motorischer Unruhe, Konzentrationsstörungen, etc. führen.
Studien belegen immer wieder die wohltuende Wirkung von Natur und Bewegung auf die Psyche des Menschen. Menschen entspannen bei Bewegung und in der Natur leichter und schalten einfacher vom Stress des Alltags ab.
Bewegung, und vor allem auch die Bewegung in freier Natur, tut gut und hilft. Natursport verbessert nicht nur die Gesundheit, indem der Körper gefordert und gestärkt wird. Schon durch das `draußen sein´ tankt die Psyche leichter auf und es stellt sich früher Erholung ein. Solche Effekte gehen oftmals mit einer verstärkten Aufmerksamkeit und Wahrnehmung einher, die wiederum Stressgedanken reduzieren. Zudem fördert Natursport die intellektuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Er bietet gleichzeitig Naturerfahrungen und sensibilisiert für die Umwelt.

Interkulturelles Lernen & Sprachförderung

Die Bedeutung des interkulturellen Lernens für unsere Gesellschaft wird immer deutlicher. Schon Ende 1996 hat sich die Kultusministerkonferenz darauf verständigt, die Anstrengungen der Länder in diesem Bereich zu intensivieren.
Interkulturelle Kompetenz wird als eine Schlüsselqualifikation verstanden, die zur privaten und beruflichen Lebensplanung beiträgt und hilft, die Lebenschancen der nachfolgenden Generationen zu sichern.
Interkulturelles Lernen soll Schülern vermitteln, dass kulturelle, weltanschauliche und religiöse Werte, Normen und Lebensformen in Bewegung sind. Dass diese dem Einfluss anderer Kulturen und Orientierungen ebenso ausgesetzt sind, wie dem Einfluss der jeweiligen örtlichen Gewohnheiten, gesellschaftlichen Anforderungen und biographischen Entwicklungen.
Jede Begegnung und Beschäftigung mit anderen Kulturen und Lebensformen bietet die Möglichkeit des Nachdenkens über eigene Standpunkte und die Veränderung eigener Wege.
Zum Interkulturellen Lernen gehört es u. a., Gemeinsames und Trennendes zwischen Menschen verschiedener Lebenswelten wahrzunehmen und als Basis von Solidarität untereinander zu erkennen und zu nutzen.
Auch Schule kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Unter Einbeziehung ihres sozialen und kulturellen Umfelds, sollte sie interkulturelles Lernen in diesem Sinne ermöglichen und junge Menschen in ein vernünftiges Zusammenleben von ethnischen, kulturellen und religiösen Unterschieden einführen.
Interkulturelles Lernen sollte auch die Förderung der Mehrsprachigkeit beinhalten. Mehrsprachigkeit wird in der Zukunft zunehmend eine Grundlage dafür sein, dass in breiteren Bevölkerungskreisen Verständnis für anderssprachige Menschen und fremde Kulturen wachsen kann.
Weitere wichtige Gründe für eine Erziehung zur Mehrsprachigkeit sind u. a., dass mehr Kinder und Jugendliche in mehrsprachigen Lebenssituationen aufwachsen und leben, dass die Zahl der auch in Schulen als Kommunikationssprache gebrauchten Sprachen stetig zunimmt wie auch, dass politische Entscheidungen, vor allem im Zusammenhang mit der Europäischen Union, direkten Einfluss auf die Sprachenvielfalt in Schule und Ausbildung haben können.

Ansätze & Methoden

  • Erlebnispädagogik & Soziales Lernen
  • Bildung nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Zirkuspädagogik
  • Gesundheitsbildung &-pädagogik
  • Waldpädagogik
  • Natur- & Umweltbildung
  • Interkulturelle Pädagogik & Sprachförderung
  • MINT-Programme
  • Sportpädagogik
  • Spielpädagogik
  • Ansätze & Methoden systemischer Beratung